Unterstützung im Bankrecht bei Finanzierungen durch Ihren Anwalt in Böblingen

Die Finanzierung von Konsumgütern oder Immobilien binden Verbraucher oft jahrelang in Darlehensverträge mit Banken und Sparkassen.
Rechte und Pflichten aus Darlehensverträgen führen hier immer wieder zu Streitigkeiten, welche für den Darlehensnehmer oftmals teuer werden können, ist er nicht gut anwaltlich vertreten. Wir stehen Ihnen hier sowohl vorsorglich beratend als auch zur Durchsetzung Ihrer Rechte im streitigen Verfahren zur Seite.
Rückabwicklung über Widerruf
Der sog. „Widerrufs-Joker“ eröffnet für den Darlehensnehmer die Möglichkeit, sich vorzeitig aus dem Darlehensverhältnis zu lösen. Ob und in welchem Umfang hier Rückabwicklungsansprüche bestehen, richtet sich nach den gesetzlichen Regelungen, die jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses galten. Hier kann es zu erheblichen Unterschieden kommen, die die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit eines Widerrufs in Frage stellen können.
Ein erfolgreiches Vorgehen bei Darlehenswiderrufen hängt oftmals von einzelnen Worten in den Belehrungen der Banken ab und die Rechtsprechung ist in diesem Bereich sehr lebendig, sodass eine verlässliche rechtliche Prüfung und die enge Absprache mit Ihnen als Mandant Voraussetzung für ein erfolgreiches Vorgehen sind.

Im Rahmen der Rückabwicklung von Darlehensverträgen sind ggfs. auch verbundene Verträge mitabzuwickeln, dies sind insbesondere KfZ – Finanzierungen. Auch hier ist die Rechtsprechung inzwischen sehr umfangreich und anwaltliche Hilfe zur Rückabwicklung der Kfz- Finanzierung – gerade in Diesel-Fällen – ratsam.

Vorfälligkeitsentschädigung

Werden Darlehen vor der vorgesehenen Zinsbindungsfrist zurückgeführt, fällt zugunsten der darlehensgewährenden Bank die sog. Vorfälligkeitsentschädigung an. Dies ist aber nur der Fall, wenn die Bank in den Darlehensverträgen ordnungsgemäß über die Pflicht zur Zahlung der Vorfälligkeitsentschädigung aufklärt und diese dann auch in gesetzlich vorgesehener Weise berechnet.
Nicht selten enthalten Darlehensverträge falsche oder unvollständige Informationen zur Vorfälligkeitsentschädigung, sodass hier eine Pflicht des vorzeitig ablösenden Kunden auf Ersatzzahlungen gerade nicht entsteht. Oftmals geht es hier um Forderungen von mehreren tausend Euro, die sich erfolgreich abwehren lassen.

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Irmgard Spruth-Müller

Rechtsanwältin
Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht

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